Die Trauer wird langsam ein Teil des Lebens.
Sie verändert sich und ich verändere mich mit ihr.

Vielleicht liegt der Tod eines geliebten Menschen erst kurze Zeit zurück. Möglicherweise lehnt sich alles in Ihnen gegen den Verlust auf.
Oder der Verlust liegt schon Wochen, Monate oder Jahre zurück.
Aber immer wieder kommen die Wellen der Trauer.
Vielleicht der Wut und Verzweiflung. Und Sie fragen sich, ob dies normal ist.

Wir möchten Sie in diesen Fragen und Zweifeln nicht allein lassen.
Auf dem Weg der Trauer ein Stück begleiten, Spuren der Hoffnung suchen und entdecken.

Wenn Sie Informationen benötigen, das Gespräch wünschen,
nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Das Angebot der Kontaktstelle Trauerbegleitung der Diözese Augsburg:

  • Vermittlung an bestehende Selbsthilfegruppen und Trauergesprächskreise
  • Wochenenden für trauernde Eltern und Geschwister
  • Wochenenden für Witwen bzw. Witwer und ihre Kinder
  • Begegnungstage für trauernde Menschen
  • Vorträge zu Themen, die mit Sterben Tod und Trauer zusammenhängen
  • Seminar- und Fortbildungstage für unterschiedliche Berufsgruppen

in der Augsburger Allgemeinen:
Warum Menschen mit Fremden über den Tod sprechen

Wenn Menschen mit dem Verlust eines Freundes oder Angehörigen alleine nicht fertig werden, kann es helfen, mit anderen darüber zu sprechen. Das geht auch am Telefon.
Von Gerlinde Knoller

Lesen Sie den Artikel vom 5. April 2015 in der Augsburger Allgemeinen ganz.

Bitte beachten Sie, dass die im Video genannte Telefonnummer nicht mehr gültig ist. Auch haben sich die Zeiten für das TrauerTelefon geändert.
Gütlig sind die Angaben, die Sie hier auf unseren Webseiten finden.

KONTAKTSTELLE TRAUERBEGLEITUNG
der Diözese Augsburg
Information – Begleitung – Fortbildung
Bürozeiten: Mo – Fr: 9.00 – 13.00 Uhr
Tel. 0821/3166-2611
Email: kontaktstelle.trauerbegleitung@bistum-augsburg.de

www.kontaktstelle-trauerbegleitung.de

www.TrauerTelefon.de

In dringenden Fällen Telefon 0171-3165847
gern auch per SMS, Signal und Threema

Das Team der Kontaktstelle Trauerbegleitung

Gedanken des neuen Mitarbeiters Hans Schöffer

„…Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ (H.Hesse, „Stufen“)
Am 1.9. war der „offizielle Anfang“ in der Kontaktstelle Trauerbegleitung, ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe und dem „Zauber des Anfangs“ .
Die Arbeit an der Kontaktstelle ist die nächste Stufe auf meinem beruflichen Weg. Bei einem „Neuen“ sind natürlich einige persönliche Details,
und wie sein beruflicher Weg bisher verlaufen ist, interessant zu erfahren. Hier die Kurzform:
geb.1963, verheiratet, zwei Kinder, vier Enkelkinder, Haus in Staudheim, einem ST von Rain/Lech, ich mache viel Musik: Tenor in einem Chor,
Trompeter in einer Dixieland Band, Keyboarder einer Rockband, absolut passionierter Radler und Bergwanderer, im Vorstand des Vereins ELISA
(das Pedant des „Bunten Kreises“ in Neuburg/Donau)
Studium Religionspädagogik; 12 Jahre Gemeindearbeit als Gemeindereferent; Studium Theologie (mit 40 wollte ich mich nochmal qualifizieren);
seit 2004 Klinikseelsorger in der Kinderklinik Neuburg, seit 2015 mit einer halben Stelle an der Ehe/Familien und Lebensberatungsstelle in Neuburg mit dem Schwerpunkt „Trauer“ und „Trauma“;
Ausbildung „systemische Familientherapie“ und „Traumatherapie“.
Leitsatz:
„Glaub‘ nicht alles, was du denkst“ und
„ Giovanni (Hans), nimm dich nicht so wichtig“.
Der Satz stammt von Papst Johannes dem 23., der folgendes über sich erzählt:
„Mein Sohn“, sagte er zu dem jungen Bischof, „als ich zum Papst gewählt wurde, bin ich erschrocken vor der Würde dieses Amtes, und ich konnte eine Zeitlang überhaupt nicht mehr schlafen.
Einmal bin ich aber doch kurz eingenickt, da erschien mir ein Engel im Traum, und ich erzählte ihm meine Not. Daraufhin sagte der Engel:
Giovanni, nimm dich nicht so wichtig‚. Seitdem kann ich wunderbar schlafen.

…Ich freu mich auf die Begegnungen mit Ihnen…

Herzliche Grüße
Hans Schöffer

Hans Schöffer, Pastoralreferent

Gedanken zum Abschied von Benno Driendl

Nach 12 sehr intensiven Jahren verlasse ich die Kontaktstelle Trauerbegleitung und bin ich ab 1. Oktober 2021 in einer 10-monatigen Sabbatzeit.
Ich gehe mit einer tiefen Dankbarkeit:

  • für die ungezählten Begegnungen mit trauernden Menschen, mit denen ich ein Stück ihres schmerzlichen Weges gehen und sie begleiten durfte,
  • für die Seminare und Vorträge, die ich bei ganz unterschiedlichen Gruppen halten durfte und für die große Wertschätzung, die mir in meinem Tun entgegen gebracht wurde.

Ich spürte immer:
Ich bin am richtigen Platz und kann dort meine Talente einbringen, die auch geprägt sind von meiner eigenen Geschichte.

Durch meine Tätigkeit begegnete ich Menschen, die mich sehr geprägt haben und zu denen weiterhin eine innere Verbindung besteht,
auch wenn man sich nicht oft sieht. So fühle ich mich eingebunden in ein großes Netzwerk von sehr einfühlsamen und spirituellen Menschen.
Auch dafür bin ich zutiefst dankbar.

Im Sinne dieser Verbundenheit wünsche ich allen Gottes reichen Segen,
Trost auf dem Weg der Trauer und zur rechten Zeit den richtigen Menschen an der Seite!
Benno Driendl

Benno Driendl, Kontaktstelle Trauerbegleitung

Benno Driendl, Pastoralreferent

Entstehung und Geschichte der Kontaktstelle Trauerbegleitung

Hier finden Sie ein paar Momentaufnahmen aus unserem Arbeitsfeld…